Im letzten Kapitel hast du mit Münze und Würfel geübt. Jetzt schauen wir uns an, warum es einen Unterschied macht, ob man 10-mal oder 1000-mal wirft – und was Wetterberichte eigentlich wirklich sagen.
Klick die Buttons und schau, wie sich der Anteil von "Kopf" verändert, je mehr Würfe dazukommen.
Je mehr Würfe, desto näher kommt der Balken an die Mitte (50%) heran. Das nennt man das Gesetz der großen Zahl: Bei wenigen Versuchen ist Zufall stark spürbar, bei vielen Versuchen gleicht er sich aus.
Wirf oft und schau, welche Balken am höchsten werden. Eine 7 kann auf sechs verschiedene Arten entstehen (1+6, 2+5, 3+4, 4+3, 5+2, 6+1) – eine 2 nur auf eine einzige (1+1). Deshalb ist 7 viel wahrscheinlicher als 2 oder 12, obwohl jede einzelne Würfelzahl für sich gleich wahrscheinlich ist.
Stell dir vor, es gäbe 10 Tage, die alle genau gleich beginnen wie heute. Bei "30%" regnet es an ungefähr 3 von diesen 10 Tagen tatsächlich – an den anderen 7 nicht.
Verschieb den Regler und schau, wie viele von 10 Tropfen "aktiv" werden. Je höher die Prozentzahl im Wetterbericht, desto mehr von zehn ähnlichen Tagen bringen tatsächlich Regen.
Im nächsten Kapitel geht's um Diagramme, die auf den ersten Blick ehrlich aussehen – es aber nicht immer sind.